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Rettet die Vielfalt

Manifest für eine biodiverse Gesellschaft

Stadtgebiet
17:00 - 20:00 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ , Klimabuchmesse

Kurzbeschreibung

Um den Verlust der Biodiversität zu stoppen, brauchen wir einen tiefgreifenden Wandel in vielen Lebensbereichen.

Beschreibung

Im Fokus des Abends stehen zwei Bücher, die den Schwund von Tier- und Pflanzenarten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen.

Da ist zum einen die Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“, in der 20 renommierte deutschsprachige und internationale Schriftsteller:innen ausgestorbene Artendurch die Kraft der Literatur lebendig werden lassen. Wie lebte der Kaspische Tiger und was wurde dem Riesenvampir zum Verhängnis? Wie duftete der Hawaiianische Berghibiskus und was verbindet uns heute noch mit diesen ausgewählten Spezies?I m Gespräch mit der Biodiversitätsforscherin Prof. Katrin Böhning-Gaese beschreibt Matthias Jügler, Herausgeber der Anthologie, die literarische Herangehensweise an dieses Projekt.

Das zweite Buch, über das an diesem Abend diskutiert wird, entstand durch die Zusammenarbeit von Prof. Katrin Böhning-Gaese mit dem Technikhistoriker Prof. Helmuth Trischler und dem Rechtswissenschaftler Prof. Jens Kersten. „Rettet die Vielfalt“ ist ein politisch engagiertes, wissenschaftlich fundiertes Manifest, da sein radikales Umdenken fordert: weg vom ausbeuterischen Umgang mit der Natur, hin zu einer Gesellschaft, die Natur als unverzichtbare Grundlage ihrer kulturellen, ökonomischen und demokratischen Strukturen begreift und aktiv in ihre Gestaltung einbindet. Die Autor:innen des Manifests machen einen fehlenden rechtlichen Rahmen und ein mangelndes Bewusstsein für den Wert natürlicher Ressourcen als elementare Ursachen für den Artenschwund aus. Siefordern, den Schutz der Natur im Grundgesetz festzuschreiben und als essenzielles Element der Daseinsvorsorge und von kritischen Infrastrukturen zu verstehen. Auf dem Podium diskutieren sie Thesen und konkrete Lösungen, wie wir Politik, Recht und Wirtschaft ändern müssen, um die großen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. Die begleitende Biodiversitätsforschung muss interdisziplinärer werden, wissenschaftliche Ergebnisse insgesamt müssen zugänglich für alle werden. Zusätzliche Aktualität hat das Themadurch die politische Debatte um die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur, die auch von Deutschland verlangt, bis 2030 20 Prozent seiner geschädigten Ökosysteme wiederherzustellen.

Diese Veranstaltung findet sich im Programm von „Leipzig liest“ und von der „Klimabuchmesse“ und ist zugleich Teil der Vortragsreihe „Helmholtz Environmental Lecture (HEL)“ des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ.

Weitere Eintrittsinformationen

Anmeldelink: ufz.de/hel

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Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Leipziger Kubus

Adresse
Permoserstraße 15 04318 Leipzig