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Künstliche Intelligenz als Machtfaktor (aktualisiert)

Messegelände
14:15 - 15:00 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Verlage gegen Rechts , Forum Offene Gesellschaft

Kurzbeschreibung

Lesungen & Podiumsdiskussion mit Eva Gengler & Dr. Kevin Riemer-Schadendorf

Beschreibung

In einer Welt, in der KI zunehmend unser Leben prägt, offenbart sich eine unbequeme Wahrheit: Diese Systeme sind nicht neutral. KI spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider und automatisiert Vorurteile. Frauen, People of Color und andere marginalisierte Gruppen werden durch KI häufig zusätzlich benachteiligt. Automatisierte Diskriminierung und Unterdrückung – zum Beispiel bei der Kreditvergabe, im Recruiting, bei der Pressefreiheit und in den Medien – geschieht meist unsichtbar.
Eva Gengler ist Wirtschaftsinformatikerin und forscht intersektional-feministisch an der Schnittstelle von Macht und KI. In ihrem neuen Buch „Feministische KI. Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen“ zeigt sie anhand eindrücklicher Beispiele, wie automatisierte Diskriminierung funktioniert, wie sie entsteht – und wie ein intersektional-feministischer Ansatz ihr entgegenwirken kann. Ihr Buch ist ein leidenschaftlicher Aufruf, Technologie kritisch zu denken und sie als Werkzeug für Gerechtigkeit und Empowerment zu nutzen.
Kevin Riemer-Schadendorf studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg und promovierte 2014 im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit verantwortet er beruflich die Bereiche Nachhaltigkeit und Kommunikation, wodurch er sich vielseitig für Umwelt, Kultur und Soziales engagiert.
In seinem dystopischen Roman „Im Bann des Vaterlandes“ beschreibt er ein Deutschland, das von einer rechtspopulistischen Partei regiert wird, in dem die Pressefreiheit zur Fassade verkommt und Künstliche Intelligenz nicht nur Texte, sondern auch die Wirklichkeit formt.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Offene Gesellschaft  (Halle 5, K500)