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Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand (aktualisiert)

Warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird

Stadtgebiet
20:30 - 21:30 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Süddeutsche Zeitung GmbH

Kurzbeschreibung

Die SZ Redaktion im Gespräch mit Carsten Gansel

Beschreibung

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

Weitere Eintrittsinformationen

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen vorab unter sz-erleben.sueddeutsche.de/pages/leipziger-buchmesse-2026

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Eisengiesserei Westwerk

Adresse
Karl-Heine-Straße 93b 04299 Leipzig

Aussteller